"Ihr baut mich auf, dringt tief in meine Seele.

Ihr bringt mich zum Lachen, 

tröstet mich sanft, wenn ich mich quäle,

weil ihr mein Schutzschild seid. 

Gebt mir das Gefühl, nie alleine zu sein,

begleitet mich, wo immer wir gehen.

Ihr seid täglich für mich da,

ihr seid für mich wie Sonnenschein. 

Wir brauchen uns nur anzuschauen, um uns zu verstehen.

Ihr könnt nicht lügen, das zeichnet euch aus,

Falschheit im Herzen, sind euch unbekannt.

Ihr sprecht mit dem Herzen, wir verstehen uns blind.

Ihr seid meine Schätze, ein Teil meiner Familie,

dafür liebe ich euch!

 

Ihr seid für mich die weltbesten Hunden, ich bin so dankbar, dass ihr mich auf meinem Lebensweg begleitet, schön das es euch gibt!"

 

(Verfasser unbekannt)

 

Retriever haben viele Jobs und sind vielseitig einsetzbar, auch aufgrund Ihres hohen „will to please“.

Ich bin seit 1997 Mitglied im DRC und habe seit dieser Zeit Golden Retriever. Erst einen Golden Retriever Rüden „Louis“, später Hündinnen. Durch Louis (Irstar`s Amedeo) bin ich mit dem Retrievervirus infiziert worden. Seit 2006 habe ich einen Zwinger „Louis & Feline`s precious Golden...“ im DRC/VDH angemeldet und züchte Service-, Therapie-, Rollstuhlbegleit-, Anfallsmeldehunde und betreibe eine eigene Hundeschule PartnerDogs. Zur Zeit besitze ich 4 Golden Retriever Hündinnen.

Durch meine Hündin Feline (Precious Golden en dausant Ella), durch ihre sanfte Art und ihren liebevollen Charakter bin ich zur Zucht von Service- Therapiehunden gekommen und es freut mich immer, wie vielseitig die Retrieverzucht im DRC doch ist und wie schön es ist, ein glückliches Mensch/Hund-Team zu sehen.

Ich beschäftige mich seit dem Jahre 2000 mit tiergestützter Pädagogik und meine Hunde gehen u.a. in Seniorenzentren, Kindergärten, Schulen, Behinderteneinrichtungen, zu einsamen Menschen (Hausbesuche) etc. Alle meine Hunde haben eine spezielle Ausbildung durchlaufen.

Feline († 2010) hatte in 2005 eine ersten Wurf sowie in 2009 einen zweiten Wurf mit Daily Rays Charming Spring von Evelyn Köster. Feline brachte einen Anfallsmeldehund in beiden Würfen. In 2005 war es JANOSCH in 2009 war es ANGEL. Beide Welpen haben die wertvollen Charaktereigenschaften, die ein Anfallsmeldehund benötigt, von Feline geerbt. Einen Anfallsmeldehund in einem Wurf zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto und extrem selten. Ich bin soo stolz auf meine Feline !! 

Was sind Anfallsmeldehunde ?

Dass manche Hunde epileptische Anfälle anzeigen können, ist eher zufällig "entdeckt" worden. Epilepsiepatienten, die einen Hund hatten, schilderten, dass sich das Verhalten des Hundes änderte, bevor sie einen Anfall bekamen. Dieses Phänomen wird seit einigen Jahren untersucht. Vor allen in den USA werden seitdem Hunde ausgebildet, die bei Epilepsiepatienten leben und diesen einen nahenden Anfall signalisieren sollen.

Aber auch bei uns in Deutschland sind diese Hunde auf dem "Vormarsch", ebenso wie Hunde für Diabetiker. Anfallsmeldehunde werden dringend gesucht; bedenkt man wie viele Menschen mit unterschiedlichster Epilepsie es gibt.

Solche Hunde lernen Aufgaben zu erfüllen, z.B. eine Alarmklingel betätigen, auf Kommando die Notfallmedikamente zu holen, sich während des Anfalls zu "seinem Patienten" zu legen, Hilfe zu holen, falls der Anfall irgendwo draussen passiert, nach dem Anfall "seinen Patienten" nach Hause zu führen, etc. 

Noch bei der Mutterhündin wird mittels diverser Tests die Eignung zum Anfallsmeldehund ermittelt.

Ein Welpe der sich für die Ausbildung eines Anfallwarnhundes eignet, muss u.a. eine starke soziale Orientierung besitzen. Auch Entdeckungsverhalten und Neugier sollten gut ausgeprägt sein. Den Anfallwarnhund zeichnet ein eher submissives Verhalten aus. 

Durch die verschiedenen Formen der Epilepsie sowie ggfs. weitere Begleiterkrankungen ist eine „maßgeschneiderte“ Ausbildung des Hundes vorteilhaft. 

Auch für Diabetiker ist es möglich einen Anfallwarnhund auszubilden, der vor allem den hypoglykämischen Schock (Unterzuckerungsschock) anzeigt.

Mit ca. acht - neun Wochen kommt er zum Patienten.

Ab jetzt beginnt die Ausbildung als Epilepsiehund mit dem Trainer. Dem Hund werden Dinge antrainiert die er im Notfall zu machen hat.

Was genau der Hund erlernen soll entscheiden die Patienten mit dem Trainer. Dies ist wichtig, um auf der einen Seite einen Hund zu haben, der ein hohes Maß an Grundgehorsam hat und auf der anderen Seite um eine starke soziale Bindung zwischen Hund und Bezugsperson aufzubauen, weil diese auch mit den Bedürfnissen des Hundes beschäftigt ist.

Viele Hunde zeigen bereits im Alter von 10 bis 12 Wochen das sie nahende Anfälle spüren, oder sind zumindestens während des Anfalls "anders" als sonst.

Viele Hunderassen und Hunde sind für diese Aufgabe nicht geeignet, besonders nicht Hunde, die einen erhöhten Territorialinstinkt besitzen.

Für die Aufgabe als Anfallswarnhund kann man nur Hunde mit einem infantilen Verhalten nehmen. Bevorzugt Rassen, die einen starken domestizierten sozialen Rudelinstinkt und einen hohen „Streichelfaktor“ haben, zum Beispiel der Golden Retriever.

Anfallsmeldehunde sind in Deutschland nicht anerkannt als Service-Hunde, wie z.B. der Blindenführhund. Sämtliche Kosten müssen die Betroffenen alleine tragen. Wie hoch die Gesamtkosten sind kommt immer auf den Trainer/Ausbilder des Hundes an !! Die eigentliche Ausbildung zum Anfallsmeldehund dauert ca. 2 - 3 Jahre.

Einen ungetesteten Hund auszubilden, macht kaum einen Sinn. Die Hunde können zwar Kommandos erlernen, aber würden nie die nötige Sensibilität zeigen, um Anfälle vor Ausbruch zu spüren.

Achtung: Den richtigen Ausbilder für den Hund zu finden ist nicht leicht - gibt es doch leider auch "schwarze Schafe" in diesem Beruf!

SERVICEHUNDE:

Servicehunde sind speziell ausgesuchte und ausgebildete Hunde, die Menschen mit verringerten und geringen Ressourcen helfen können, ihren Alltag besser zu bewältigen. Unter Berücksichtigung der Ressourcen, absolvieren Servicehunde eine besonders anspruchsvolle Ausbildung, danach sind sie zu wahren Meisterleistungen fähig. Der Hund wirkt jedoch nicht nur durch seine speziellen Leistungen, sondern der Hund wirkt schon allein durch seine Anwesenheit. 

Es ist nachgewiesen, dass Hunde eine beruhigende und entspannende Wirkung haben. Über den Gesundheitseffekt, wie die Reduzierung des Blutdrucks während wohliger physischer, verbaler oder sozialer Interaktion mit dem Hund. Die erhöhte Produktion von Endorphinen hat eine beruhigende Wirkung auf das vegetative Nervensystem und Herzrhythmus.

Ein Servicehund ist eine lebendige Hilfe und wird zum Sozialpartner des Menschen.

Fragen hierzu werden gerne von mir beantwortet. Sollten Sie Interesse an einem Familien-, Service-, Therapie-, Rollstuhlbegleit- oder Anfallswarnhund haben, dann sind Sie bei mir richtig.

Bereits einige von mir gezüchtete Golden Retriever arbeiten erfolgreich als Servicehunde.

Ich freu mich auf Ihren Anruf!


Nicole Schellhase
info@louis-feline.de
Tel.: 05658/1626